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Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die unserem Team häufig gestellt werden.

Allgemeine Fragen

In dieser Fragen Rubrik beantworten wir Ihnen allgemeine Fragen, die uns häufig gestellt werden.

Dich hat das Home Gardening Fieber erfasst und Du weißt nicht wie beginnen? Dann ist die Produktlinie Basic genau das Richtige. Du musst nicht tiefer in Themen wie geeignetes Lichtspektrum einsteigen, um Dich erfolgreich als Zimmergärtner zu betätigen – das hat Growking bei dieser Produktlinie bereits für Dich erledigt.
Das ist je nach Lampe und Watt-Zahl unterschiedlich. Bitte entnehmen SIe diese Details den jeweiligen Produktbeschreibungen in unserem Shop.
Unsere Lampen sind für die Aufzucht aller Grünpflanzen gleichermaßen gut geeignet. Wir wissen aber, dass manche unserer Kunden auch in Deutschland verbotene Pflanzen mit dem bewährten Licht unserer LED-Speziallampen aufziehen. So sehr wir uns der geltenden Rechtsprechung verbunden fühlen, so wenig sehen wir uns in der Lage, einen missbräuchlichen Einsatz zu unterbinden.
Selbstverständlich züchten wir keine in Deutschland illegalen Pflanzen und sind darum auch nicht in der Lage, den bestehenden Bedarf an Rauschhanfprodukten zu decken. Dazu ist uns die Anonymität unserer Kunden wichtig. Wir werden daher ohne richterliche Anordnung keine Daten je welcher Art weitergeben.
Derzeit erfahren nur unsere Mitarbeiter von Ihrer Bestellung. Die Verpackung ist neutral und unauffällig, so dass weder das beauftragte Transportunternehmen, noch der Zusteller, auf den Inhalt schließen können. Die von Ihnen übermittelten Daten werden lediglich intern verwendet und nicht an Dritte übermittelt. Allerdings sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, aufgrund eines richterlichen Beschlusses Daten an die Polizei oder die Staatsanwaltschaft weiterzugeben. In unserer zehnjährigen Firmengeschichte war dies bislang allerdings noch nie der Fall.
Wir geben uns viel Mühe, die angegebenen Daten so realistisch wie möglich zu halten. Leider sind oft selbst die Hersteller der LED's nicht in der Lage, korrekte Werte anzugeben. Darum haben wir alle Leuchten selbst vermessen und die von uns ermittelten Werte angegeben. Diese sind im Rahmen der üblichen Toleranzen zutreffend und können zum Vergleich mit anderen LED-Pflanzleuchten herangezogen werden.
Für gute LED-Pflanzlampen kann ein Wert um die 1,2 µmol/s photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) je Watt Aufnahmeleistung angesetzt werden. Hervorragende Leuchten leisten bis zu 1,8 µmol/s pro Watt Aufnahmeleistung. Analog dazu werden zwischen 40 und 100 Lumen Licht im für den Menschen sichtbaren Bereich je Watt emittiert, allerdings schwankt diese Angabe je nach verwendetem Spektrum naturgemäß sehr stark und ist daher nur als grobe Orientierung gedacht. Jeder Wert, der deutlich über den hier aufgeführten Angaben liegt, ist mit dem derzeitigen Stand der Technik nicht realisierbar und daher schlichtweg gelogen.
Wir haben alle Angaben bezüglich der technischen Daten nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und möchten unsere Kunden nicht durch falsche Leistungsangaben übervorteilen. Auch wir wissen, dass sich die Technik stetig weiter entwickelt und realisieren, dass unsere ehemaligen Top-Leuchten mittlerweile hinter dem aktuellen Stand der Technik stehen. Dennoch werden auch weiterhin mit unseren bewährten Leuchten hervorragende Ergebnisse erzielt. Das liegt an der im Vergleich zu Metalldampflampen deutlich besseren Leistung und die überzeugende Betriebsdauer, die unsere LED-Speziallampen auszeichnen. Dazu kommt ein ausgewogenes Spektrum, das für eine erfolgreiche Zucht maßgeblich ist und den Ertrag zusätzlich steigert. Liebhaber fortschrittlicher Technik möchten wir an dieser Stelle auf die Produktreihe "Rail" und "Solaris" aufmerksam machen. Diese Leuchten sind mit LED's der neuesten Generation ausgerüstet und leisten das aktuelle Maximum im Verhältnis zur aufgenommenen Energie.
Wir stellen in Folge ein Rechenbeispiel auf, in dem wir unser Flaggschiff, die Rail, gegen unser Basismodell antreten lassen. Dabei gehen wir von einer Lebensdauer von 50.000 Betriebsstunden und einer Nennleistung von genau 100 Watt aus.

Die Anschaffungskosten sind beim Modell Basic mit EUR 2,15 je Watt Aufnahmeleistung erfreulich gering, bei der Rail fallen stolze EUR 3,66 an. Das ist ein deutlicher Unterschied von 70%, der in der Börse deutlich spürbar ist. Allerdings ist die emittierte Leistung bei der Rail auch um 40% höher, das wird den Ertrag entsprechend steigern. Bei der Leistung der Rail sind 20 Gramm Ernte alle sechs Wochen die untere Grenze, realistisch betrachtet werden die Ernten deutlich üppiger ausfallen. Angenommen, es werden mit der Rail 20 Gramm alle sechs Wochen geerntet und wegen der schlechteren Leistung mit dem Modell Basic runde 15 Gramm. Das sind fünf Gramm Unterschied je Ernte, die sich im Jahr auf 40 Gramm hochrechnen. Werden die Leuchten 12 Stunden lang täglich genutzt, addiert sich die Zeit auf 4380 Stunden im Jahr. Es können also weitere elf Jahre produziert werden, ehe die Lampen auszufallen drohen. Das sind dann alles in allem zwölf Jahre, in denen eine Differenz von 480 Gramm aufläuft. Ohne weitere Berechnungen wird deutlich, dass sich die Investition in die neueste Technik deutlich lohnt. Dem Mehraufwand bei der Anschaffung von EUR 150,- steht eine Erntedifferenz im Wert von rund EUR 2.400,- gegenüber.

Fragen zur Beleuchtung

In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf Fragen rund um das Thema Beleuchtung.

Mittlerweile ist die Entwicklung von LED's so weit fortgeschritten, dass diese herkömmliche Lösungen komplett ersetzen. Eine Beleuchtung mit LED-Speziallampen ist günstiger, langlebiger und bringt deutlich höhere Erträge bei gleicher Aufnahmeleistung.
Genau genommen gibt es nur ein Szenario, in dem der Einsatz dieser Leuchten noch Sinn macht. Weil diese Lampen neben Licht auch sehr viel Hitze abgeben, ersetzen sie die Heizung in kalten, unbeheizten Räumen. Allerdings sind diese Anlagen durch Wärmebildkameras gut aufzuspüren. Sie sollten daher nicht in Räumen, die ungenügend wärmeisoliert sind, betrieben werden. Solche Orte sind z. B. Speicher, Schuppen oder Gartenhäuser.
Von allen möglichen Varianten zur Beleuchtung einer Pflanzenaufzucht ist diese am schlechtesten. Eine herkömmliche Glühlampe emittiert rund 15 Lumen bzw. 0,25 µmol/s photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) pro aufgenommenes Watt Leistung. Das ist mindestens um den Faktor sechs schlechter, als wie bei Metalldampflampen oder LED-Spezialleuchten. Um eine moderne LED-Speziallampe mit 100 Watt Aufnahmeleistung durch Glühlampen zu ersetzen, müssten diese insgesamt mindesten 720 Watt Aufnahmeleistung haben.
Diese Leuchten waren bis vor kurzem die günstige Alternative für Einsteiger. Heute aber haben sie sich auch überholt und sind höchsten für Kleinstanlagen akzeptabel.
Das Gegenteil ist der Fall. Aufgrund der fortgeschrittenen Technik sind LED-Leuchten die bessere Wahl. Weil wir unseren Kunden Produkte von bester Qualität bieten möchten, haben wir lediglich moderne LED-Spezialleuchten im Sortiment.
Das ist eine Sache der Wirtschaftlichkeit. Wurde die Anlage gerade erst installiert und ist der Strom günstig, dann ist ein Austausch erst nach dem Ausfall der bestehenden Leuchten sinnvoll. Besteht jedoch ein gewisser Kostendruck, dann lohnt sich das Nachrechnen. Dazu ein Beispiel:

Ein Züchter hat eine neue Installation mit vier 600 Watt starken Metalldampflampen. Der Strompreis liegt bei 25 Cent je Kilowatt und die Lebensdauer der Lampen ist mit 20.000 Stunden angegeben. Die Anschaffungskosten sind mit rund 150,- Euro je Leuchte moderat.
Eine hochmoderne LED-Pflanzleuchte, die eine ähnlich hohe photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) wie die Metalldampflampe emittiert, nimmt rund 250 Watt auf und kostet etwa 800 Euro, ein stolzer Preis.
Lampen dieser Leistungsklasse machen eine Ernte von rund 50 Gramm je Monat möglich. Wird nun jedes Gramm mit 2,50 Euro Verkaufswert angesetzt, dann ist die Rechnung recht einfach. (Weil die Energiekosten ja wirklich fast 100% der anfallenden Kosten ausmachen, wird in Folge nicht auf die Kosten für Wasser, Düngung und eine mögliche Begasung eingegangen.)

Pro Jahr werden mit der alten Installation (vier Leuchten a 12 Monate) 2.400 Gramm geerntet, das entspricht einem Marktwert von 6.000,- Euro. Demgegenüber stehen Stromkosten von 3.500,- Euro (2.400 Watt mit je 16 Stunden Brenndauer täglich), das ist kein Pappenstiel!
Bei den LED-Lampen ist die Erntemenge gleich, aber sie verbrauchen nur Strom für rund 1.450,- Euro. Fallen nun nach etwa 3,5 Jahren die Metalldampflampen aus, dann haben diese in der Zeit etwa 12.250,- Euro Betriebskosten verursacht, die LED-Leuchte hingegen nur 5.075,- Euro. Der Gewinn liegt also bei den herkömmlichen Lampen bei 8.750,- Euro (21.000,- Euro Einnahmen bei 12.250,- Euro Stromkosten) und bei der modernen Leuchte 15.925,- Euro (Gleiche Einnahmen aber nur 5.075,- Euro Stromkosten). Diese Differenz von 7.175,- Euro reicht sicher aus, um die zusätzliche Investition von 2.600,- Euro (3.200,- Euro Anschaffung LED-Lampen minus 600,- Euro Anschaffung Metalldampflampen) für hochmoderne Leuchten zu rechtfertigen.

Dazu kommt die lange Lebensdauer, die bei LED-Lampen mehr als 50.000 Stunden Betriebsdauer beträgt. Nach einem Zeitraum von über sieben Jahren müsste der Liebhaber von Metalldampflampen seine Leuchten abermals komplett erneuern, was die Kosten dann alles in allem um runde 1.200,- Euro zusätzlich erhöht.

Es kann festgehalten werden, dass selbst bei neuen Anlagen ein Wechsel zur LED-Technik sinnvoll ist. Wer kaufmännisch rechnet, wird seine alten und neuen Metalldampflampen so schnell wie irgend möglich gegen moderne LED-Spezialpflanzleuchten tauschen.
Wer nur wenig und zu Hobbyzwecken anbaut, den wird der finanzielle Mehraufwand nicht stören. Ob seine Kräuter nun viel oder wenig kosten, sie sind selbstgezogen und gut ist.
Allerdings wird bei einem Verbrauch von etwa einem Gramm täglich die Rechnung spannender. Um diese Menge sicherzustellen, ist als Minimum eine LED-Leuchte mit 200 Watt Aufnahmeleistung oder eine 400 Watt starke Metalldampflampe nötig. Schon bei diesem kleinen Garten rentiert sich eine LED-Pflanzleuchte binnen weniger Monate.
Diese Rechnung ist nicht einfach und muss für den jeweiligen Fall neu aufgesetzt werden. Zwar ist die allerneueste Technik deutlich effizienter, aber der Unterschied ist bei weitem nicht so gravierend wie bei Metalldampflampen.

Angenommen, es sind Leuchten mit rund 350 Watt Aufnahmeleistung im Einsatz. Eine Umrüstung auf die neueste Qualität kostet rund 1.200,- Euro, erhöht aber die Erntemenge um 40%.

Mit der alten Leuchte können etwa 60 Gramm monatlich geerntet werden, das ist die untere Grenze in dieser Leistungsklasse. Werden nun mit der neuen Lampe 84 Gramm im Monat aufgezogen, entspricht das bei einem Marktwert von 2,50 je Gramm 60,- Euro, die monatlich mehr erwirtschaftet werden. Das entspricht dann binnen 20 Monaten dem Anschaffungspreis der neuen Installation.

Rein rechnerisch wäre es tatsächlich sinnvoll, sofort nach der Erhältlichkeit einer modernen Leuchte diese einzusetzen. Dazu muss lediglich die Betriebsdauer lang genug sein, um die neue Leuchte zu amortisieren. Sogar wenn die Lampe älterer Bauart gerade erst eingetroffen ist, wäre es lohnender, diese nicht in Betrieb zu nehmen, sondern diese gleich durch eine modernere LED-Leuchte zu ersetzen.

In unserem Beispiel werden über die Lebensdauer der neuen LED-Leuchte 60,- Euro pro Monat mehr erwirtschaftet. Bei rund 50.000 Stunden Betriebsdauer sind das über 5.760,- Euro, die mehr eingenommen werden. Abzüglich der Anschaffungskosten also satte 4.560,- Euro.

Natürlich ist dies ein extremes Beispiel, 40% Leistungsunterschied sind eine Menge. Damit jeder selber rechnen kann, hier die Formel:

(Kaufpreis der Leuchte * 100) / (Leistungsunterschied in Prozent * Momentane monatliche Erntemenge * Marktpreis) = Monate bis zur Amortisierung.

Dazu ein Beispiel. Die neuen Leuchten kosten 2.400,- Euro und bislang wurden monatlich 150 Gramm geerntet. Der Unterschied in der Leistung bei gleicher Leistungsaufnahme beträgt 15%. Wie lange dauert es, ehe die Anschaffung sich rentiert?

(2400 * 100) / (15 * 150 * 2,5) = 42,666

Die Anschaffung der Leuchte hätte sich also nach Ablauf des 43. Monats gelohnt. Ganz anders rechnet es sich aber für Kleingärtner. Hier kosten die neuen Lampen nun 440,- Euro, die Ernte lag bislang bei 20 Gramm im Monat, immerhin.

(440 * 100) / (15 * 20 * 2,5) = 58,666

Hier sind es fast 60 Monate, ehe die neue Pflanzleuchte sich lohnt, eine ganz andere Dimension. Betrachten wir als Letztes den Hobbybereich. Hier werden mit bescheidenen 50 Watt gerade einmal 7,5 Gramm monatlich geerntet. Die neue Leuchte soll zwar nur 200,- Euro kosten, aber das ist relativ viel Geld im Verhältnis zur Erntemenge.

(200 * 100) / (15 * 7,5 * 2,5) = 71,111

Interessant wird die Rechnung für den Hobbyzüchter, wenn er den Marktwert der Ernte auf den regulären Straßenpreis, meinetwegen 10,- Euro, anhebt.

(200 * 100) / (15 * 7,5 * 10) = 17,777

Keine anderthalb Jahre und die neue Lampe rechnet sich! Da lacht doch das Herz, oder?

Fazit

Für Hobby- oder Gelegenheitszüchter lohnt sich der Umstieg nur in bestimmten Fällen. Wer allerdings regelmäßig große Mengen anbaut und zudem sehr alte LED-Pflanzleuchten benutzt (Leistungsdifferenz über 30%), der ist gut damit beraten, seine Installation auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Im Zweifelsfall nutzt er die angegebene Formel, um sich zu orientieren.
Für einen Vergleich von Pflanzleuchten wird meistens die photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) herangezogen. Anbieter, die es ehrlich meinen, geben diese in µmol/s an. Fehlt die Angabe, dann lohnt sich die Umrechnung der dann meist angegebenen Leistung in Lumen. Dies ist zwar nur annähernd möglich, aber als Richtwert durchaus akzeptabel.

Hier die Faktoren für gängige Leuchten:

  • Natrium-Hochdruckdampflampe: 80
  • Metallhalogen-Dampflampe: 70
  • Metalldampflampen allgemein: 75
  • Leuchtstoff- und Energiesparlampe, warmweiß: 75
  • Leuchtstoff- und Energiesparlampe, kaltweiß: 70
  • LED-Spezialpflanzlampe: 30

Wird die Leistung einer Natrium-Hochdruckdampflampe mit 120 Lumen pro Watt angegeben, dann liegt ihre photosynthetisch wirksame Strahlung bei 1,5 µmol/s pro Watt (120 / 80). Bei einer LED-Speziallampe, die lediglich 60 Lumen je Watt vorzuweisen hat, sind aber 2,0 µmol/s pro Watt PAR verfügbar (60/30), also ein deutlich hoher Wert! Dazu kommt, dass einige Pflanzen eine ausgesprochene Grünlücke haben. Damit ist gemeint, dass selbst die angegebene photosynthetisch wirksame Strahlung nicht vollständig zum Wachstum verwendet werden kann. Dies ist auch der Grund, warum Metalldampflampen in der Praxis so schlecht abschneiden. Sie emittieren zwar viel Licht, aber die Pflanze kann dieses Licht nicht verwerten.
Leider ist das nicht möglich. Pflanzen benötigen Licht, manche sogar sehr viel Licht. Unter 100 µmol/(s•m2) entwickeln sich manche Pflanzen kaum. Das entspricht in etwa der Leistung einer LED-Pflanzlampe von 50 Watt, die eine Fläche von einem halben Quadratmeter ausleuchtet. Jede noch schwächere Beleuchtung wird dazu führen, dass sich die bestrahlten Pflanzen deutlich schlechter entwickeln.

Als Faustregel für die zu erwartende Ernte gilt, dass bei LED-Leuchten je Watt Aufnahmeleistung ein Gramm alle sechs Monate pro Pflanze geerntet werden können. Allerdings kann dieser Wert je nach Sorte und sonstigen Rahmenbedingungen auch abweichen, meist nach unten.
Etwas Geld muss schon aufgebracht werden, wenn eine Pflanze im Innenraum aufgezogen werden soll. Bei Hobbylösungen kosten die nötigen Leuchten allerdings schon viel Geld, ab 250,- Euro sind akzeptable Lösungen erhältlich.

Wer aber mit wenig Ertrag zufrieden ist, für den gibt es eine sehr günstige Lösung für eine einzelne Pflanze, die Röhrenmethode.
Dazu wird ein Zylinder aus weißem Papier mit einem Durchmesser von ca. 30 Zentimetern geformt. Die Höhe sollte etwa ein Meter betragen, mehr ist nicht nötig. Alternativ können natürlich auch ein kleines Fass oder zwei hohe Eimer genommen werden. Wichtig ist nur, dass die Seitenwände reflektierend sind. Die Wände dieser Röhre werden mit handelsüblichen LED-Lichterketten beklebt, 40 bis 50 Watt Aufnahmeleistung reichen aus. Eine kleine Zeitschaltuhr sorgt für die korrekte Beleuchtungsdauer, bei selbstblühenden Sorten (empfohlen!) wird diese über die gesamte Wachstumsphase bei 16 Stunden gehalten.
Als Letztes kommt in die Mitte der Röhre ein Blumentopf mit einer einzelnen Pflanze. Diese wird sich relativ gut entwickeln und am Ende etwa 15 bis 30 Gramm Ertrag liefern.

Günstiger geht es nicht, wirklich. Und wenn die Röhre aus durchscheinenden Blättern geformt ist, wird sie sich zum echten Blickfang entwickeln. Die Schatten, die durch das Papier scheinen, werden mit dem Wachstum der Pflanze immer interessanter.

Fragen zur Online-Bestellung

In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf Fragen rund um Ihre Bestellung im Growking® Onlineshop.

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Fragen zur Blütephase

Hier beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen rund um die Blütephase.

Die meisten Pflanzen verfügen über einen Photoperiodismus (Abhängigkeit der Entwicklung von bestimmten Tages- oder Nachtlängen), der vorgibt, wann und wie sie sich entwickeln. Viele Pflanzen bestimmen den Zeitpunkt ihrer Blüte nach der Länge der Dunkelphase. Wird die Blüte bei kurzen Tagen und langen Nächten eingeleitet, wird von einer Kurztagpflanze gesprochen, bei einem umgekehrten Zusammenhang von einer Langtagpflanze. Zu den Kurztagpflanzen zählt neben Zuckerrohr und Dahlien auch der Hanf. Diese Pflanzen blühen erst dann, wenn der Tag kürzer wird, meist unter 13,5 Stunden. Bei 12 Stunden Beleuchtung und 12 Stunden Dunkelheit beginnen die meisten dieser Pflanze damit, Blüten auszubilden. Voraussetzung ist allerdings auch ein gewisses chronologisches Alter, meist um die drei Monate.

Ausnahmen davon sind selbstblühende Sorten, die unabhängig von der Tagdauer allein nach ihrem chronologischen Alter in die Blüte gehen.
Das ist sehr von der Genetik der Pflanze abhängig. Manche Sorten benötigen weniger als acht Wochen, andere bis zu 16 Wochen. In der Regel gibt der Hersteller an, wie lange diese Phase dauert.
Die Größe der Blüten wird durch die Genetik der Pflanze und durch die Photomorphogenetik (lichtabhängige Gestaltbildung) gesteuert. Generell hilft ein Rotanteil im Licht bei der Ausbildung von Blüten. Auch den Spektren im nahen Infrarot (ca. 790 µm bis 1300 µm Wellenlänge) wird eine blütenbildende Wirkung nachgesagt. Um eine reiche Ernte zu forcieren, sollten möglichst viele der wachstumsbeeinflussenden Faktoren stimmen. Neben den selbstverständlichen Kriterien wie Düngung und Bewässerung sollte im Innenraumanbau während der Blütezeit ein Licht mit ausgeprägten Rotanteilen verwendet werden.
Das von den Chlorophyllen verwertete Licht bleibt gleich. Blaue Spektren werden weiterhin genauso gut aufgenommen wie rote Spektren. Dennoch bewirken Rotanteile im Licht, dass die Blütenbildung forciert und ausgeweitet wird. Pflanzen, die ohne Rotanteile im Licht aufwachsen, zeigen eine verzögerte Blütenbildung und geringere Ernteergebnisse.
Generell benötigen Pflanzen in der Blüte weniger Stickstoff, weil der Großteil der Pflanzenmasse bereits aufgebaut wurde. Wer sich unsicher ist, was und wie viel er düngen soll, der düngt mit einem durch Kompostierung gewonnenen biologischen Dünger nach Anweisung des Herstellers.
Manche Pflanzen beginnen mit der Selbstzersetzung, obwohl die Blüte noch nicht abgeschlossen ist. Stimmen Düngung und PH-Wert, dann ist das kein Grund zur Sorge.
Die Trichome, wie sich die Drüsenhaare nennen, füllen sich oft erst in den letzten zwei Wochen vor der Ernte. Hier ist Geduld gefragt. Wenn Licht samt Düngung korrekt sind, wird das Harz bald kommen. Darüber hinaus ist eine starke Lupe oder ein kleines Mikroskop hilfreich, um den Fortschritt der Reife beurteilen zu können.
Gefüllte Trichome allein sind noch kein Indiz für die Reife der Pflanze. Erst wenn die Blütenstempel zu einem Großteil dunkel verfärbt sind und das Harz milchig schimmert, dann ist der richtige Zeitpunkt da.
Der optimale Zeitpunkt für die Ernte bewegt sich in einem Zeitfenster von nur drei Tagen. Eine reife Pflanze sollte also möglichst schnell geerntet werden.
Ein Teil der begehrten Wirkstoffe wird sich in unerwünschte Verbindungen umwandeln und die Potenz wird sinken. In der Regel werden die umgewandelten Stoffe müde und dumpf machen, darum ist eine rechtzeitige Ernte sinnvoll.
Die Wirkstoffe bilden sich erst gegen Ende der Blüte in der gewünschten Menge und der nötigen Konzentration. Vorher liegen sie nur in Vorstufen und in geringen Mengen vor. Geduld zahlt sich in jedem Fall aus.

Fragen zur Wachstumsphase

In dieser Rubrik beantworten wir häufig gestellte Fragen zur Wachstumsphase.

Sobald die Pflanze aus dem Keimlingsstadium heraus gekommen ist, also mit der Bildung des dritten Blattpaares, beginnt ihre zweite Lebensphase. In dieser möchte das junge Gewächs nur eines, nämlich wachsen.
Drei Dinge werden für ein optimales Wachstum benötigt. Das ist zum einen ein ausreichend großer Pflanzkübel, damit sich die Wurzeln im Substrat gut entwickeln können. Zum anderen werden ausreichend Nährstoffe benötigt, besonders bei schnellwachsenden Sorten. Aber noch wichtiger ist das richtige Licht. Und richtig meint in dieser Phase schlicht und ergreifend viel Licht. Dabei helfen Blauanteile, die Pflanze kräftig und kompakt wachsen zu lassen.
Nein. C3 Pflanzen, zu denen unter anderem Weizen, Roggen, Reis oder Hanf zählen, benötigen eine Dunkelphase, um den Calvin-Zyklus abschließen zu können. Es hat sich bewährt, die Pflanzen zwischen 16 und 18 Stunden täglich zu beleuchten.
Das liegt an der Sorte. Manche Pflanzen brauchen rund zwei Monate, andere länger. In der Regel wird darauf geachtet, dass die Pflanze mindestens drei Monate alt ist, ehe die Blüte eingeleitet wird.

Bei selbstblühenden Sorten stellt sich die Frage nicht, sie durchleben die einzelnen Phasen aufgrund ihres chronologischen Alters. Darum können sie auch nach der Keimlingsphase durchgängig 16 bis 18 Stunden täglich beleuchtet werden.
Wenn alle Faktoren stimmen, also wenn Temperatur, Bewässerung, Düngung, Kohlendioxyd und Licht zueinander passen, dann wächst die Pflanze so schnell, wie sie nur kann. Dazu eine kurze Checkliste:
  • Temperatur - 20 Grad - 26 Grad Celsius
  • Bewässerung - In Erde leicht feucht, nicht nass
  • Düngung - Herstellerempfehlung für schnellwachsende Pflanzen beachten
  • Kohlendioxyd - Bis ungefähr 500 µmol(s), das entspricht ganz grob 27.500 Lux, reicht das Kohlendioxyd der Atmosphäre aus
  • Licht - Optimal sind LED-Spezialleuchten mit einer Leistung von rund 300 bis 500 Watt je ausgeleuchteten Quadratmeter. Ihr Licht wird nahezu vollständig für das Wachstum der Pflanzen verwendet.
Wenn die LED-Pflanzleuchte deutlich weniger als 200 Watt Aufnahmeleistung hat, dann lohnt es sich, über einen sogenannten "Screen of Green", ScroG abgekürzt, nachzudenken. Dazu wird eine einzelne Pflanze so beschnitten, dass alle Triebe gleich viel Licht erhalten. Eine ausführliche Anleitung findet sich in unserem Ratgeber.
Hier bietet sich die "Sea of Green" an. Dieses Verfahren wurde in den Niederlanden entwickelt und es wird mit SoG abgekürzt. Dabei werden viele kleine Pflanzen dicht nebeneinandergestellt, die dann eine voluminöse Blüte am Hauptstamm entwickeln. Mehr dazu finden Sie in unserem Ratgeber.
Nicht jeder Züchter hat die Möglichkeit, eine mehrere Meter hohe Pflanze anzubauen. Es bleibt, wenn die Pflanze zu groß geworden ist und die Pflanzleuchte nicht höher gehangen werden kann, nur das Kappen des Hauptstamms. Die Spitze kann dann als Ableger für die nächste Pflanze gezogen werden.
Eine im Innenanbau gezogene Pflanze ist in zwei Fällen zu hoch. Der Erste ist der, dass die Pflanzenspitze der Leuchte so nahe gekommen ist, dass die Lichtsättigung einsetzt. Im zweiten Fall erhält die Basis der Pflanze zu wenig Licht.

Die Intensität des Lichts vermindert sich mit dem Quadrat der Entfernung. Angenommen, die Pflanzenspitze ist von einer starken Leuchte genau einen Meter entfernt und die Photonenflussdichte liegt dort bei 500 µmol(s). Einen weiteren Meter von der Pflanzenspitze entfernt beträgt die Photonenflussdichte nur noch 125 µmol(s), wenn keine reflektierenden Flächen das Licht zusätzlich nach unten leiten. Ist die Pflanze genau zwei Meter hoch, dann beträgt die Photonenflussdichte am Boden nur noch 55 µmol(s).

Semiprofessionelle Anwender haben ein Luxmeter, mit dem sie die Beleuchtungsstärke messen können. Beträgt diese in Höhe der Pflanzenmitte weniger als die Hälfte des Wertes an der Spitze, ist die Durchleuchtung mangelhaft.
Wenn die Pflanze nicht selbstblühend ist, kann die Wachstumsphase sehr weit ausgedehnt werden und Versäumnisse wettgemacht werden. Die Größe der Pflanze richtet sich bei langen Growphases nach der Größe des Pflanztopfes, in der sie steht.

Ist die Blüte allerdings schon eingeleitet, wird sie nur noch marginal weiter wachsen, weil nun alle ihre Kraft in die Blütenbildung fließt.

Fragen zur Lagerung

Hier beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen rund um das Thema Lagerung.

Grundsätzlich ist eine kühle, trockene Lagerung optimal. Im Kühlschrank hält sich das Aroma sehr lange und auch die Wirkstoffe bleiben zwei Jahre und länger aktiv.
Es ist so, dass Harze in den Trichomen (Drüsenhäarchen) am besten konserviert sind. Soll aber ein Extrakt irgendeiner Art gemacht werden, hilft es sehr, die Inhaltsstoffe gegen Oxydation zu schützen. Bei Hanf wird darum Hasch hergestellt oder ein alkoholischer Auszug gelagert.
Bei den meisten Inhaltstoffen ist es so, dass mit steigender Temperatur auch eine fortschreitende Zersetzung einsetzt. Dieser Zusammenhang, also der von Temperatur und Verfallzeit, ist oft exponentiell, er nimmt mit steigender Temperatur meist stark zu. Darum ist eine Lagerung bei kühlen Temperaturen in der Regel vorzuziehen.
Alarmstufe rot! Schimmel verdirbt jede Ernte unwiederbringlich. Bei Schimmelbefall sollen darum die befallenen Pflanzenteile umgehend entsorgt und die noch nicht befallenen sorgsam getrocknet werden. Tückisch ist, dass nicht jeder Befall äußerlich erkennbar ist. Darum sollte das Pflanzenmaterial um den sichtbaren Pilzbefall herum großzügig entfernt werden.
Das ist ein Drama erster Güte. Wahrscheinlich ist die gesamte Ernte verdorben. Allerdings ist es möglich, die Wirkstoffe nicht angefressener Pflanzenteile durch einen Alkoholextrakt zu retten. Dazu werden alle mit Insekten, Puppen, Larven und Eiern befallenen Pflanzenteile entfernt und dann das gesäuberte Material extrahiert.
Bei schonender Lagerung halten sich die meisten Wirkstoffe bis zu drei Jahre. Allerdings sind dafür eine niedrige Temperatur, am besten im Kühlschrank, und eine möglichst luftdichte Verpackung erforderlich.
Natürlich, Frost schadet in der Regel nur Schädlingen und Pilzen. Natürlich sollte möglichst schonend eingefroren und aufgetaut werden, weil durch den Temperaturwechsel die empfindliche Haut der Trichomen (Cuticula) reißen könnte.
Das ist schwer, weil der Geruch mancher Kräuter sehr intensiv und durchdringend ist. Besteht die Möglichkeit, die Ernte luftdicht zu verpacken, ist Eingraben keine schlechte Option. Auch im Apothekerglas auf dem Schrank wird der Geruch wohl kaum auffallen.
Sollen größere Mengen versteckt werden, oder steht der Transport dieser Stoffe an, hilft es sehr, die Inhaltsstoffe vorher zu verdichten. Cannabisliebhaber zum Beispiel stellen in diesen Fällen Hasch her oder extrahieren das sogenannte Haschöl.

Fragen zum Pflanzenschutz

In dieser Rubrik erhalten Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen der Thematik Pflanzenschutz.

Die meisten Pflanzen sind gut genug aufgestellt, um sich gegen Befall jeglicher Art wehren zu können. Dennoch passiert es immer wieder, dass die Gewächse durch unerwünschte Insekten, Pilze oder Bakterien geschädigt werden. Das kommt meist beim Anbau im Innenraum vor. Dort greift der Befall rasch von einer Pflanze zur nächsten und zudem sind die Bedingungen für Schädlinge optimal. Doch Vorsorge ist nicht schwer und lohnender, als einen akuten Befall zu bekämpfen.
Es müssen alle befallenen Pflanzenteile großzügig entsorgt und eine weitere Ausbreitung des Pilzbefalls verhindert werden. Oft ist ohne den Einsatz von Fungiziden (pilzabtötende Stoffe) eine weitere Ausbreitung nicht zu verhindern. Dazu werden biologische Fungizide verwendet, die ihre für den Menschen giftige Wirkung nach wenigen Tagen verlieren. Die angegebenen Wartezeiten sind unbedingt einzuhalten!
Parallel zu den direkten Maßnahmen ist das Raumklima ein wichtiges Kriterium. Dieses sollte nicht zu feucht sein, etwas Umluft hilft zudem, feuchte Stellen zu trocknen.
Manche Pilze vertragen kein ultraviolettes Licht. Eine einzige Leuchte, die dieses Licht emittiert, kann einen ganzen Pflanzraum zuverlässig und dauerhaft schützen.
Schimmel entwickelt sich nur bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit, die über 80% liegen muss. Darunter entsteht kein Schimmel und auch andere Pilze haben es schwer.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Luftfeuchtigkeit zu senken. Die eine ist, die Temperatur zu erhöhen. Warme Luft kann mehr Wasser lösen als kalte, darum sinkt in Folge die relative Luftfeuchtigkeit, die ja im Verhältnis zur Sättigung der Luft angegeben wird.
Die andere Lösung wäre der direkte Entzug von Feuchtigkeit aus der Luft. Geeignete Entfeuchter für fast jeden Zweck finden sich in jedem gut sortierten Baumarkt.
Darüber hinaus ist der Einsatz von ultravioletter Strahlung sinnvoll. Manche Pilze werden dadurch beseitigt und das Licht hilft dabei, ein gesundes Raumklima zu schaffen.
Wo ein Tier zu sehen ist, leben in der Regel zehn Tiere im Hintergrund. Und selbst wenn sonst kein weiteres Tier zu finden ist, kann es dennoch sein, dass das Insekt seine Eier an den Pflanzen ablegt oder diese ins Erdreich pflanzt. Sobald die Larven geschlüpft sind, werden sich diese an den Pflanzen gütlich tun und die Ernte schmälern oder ganz vernichten. Kurzum, Insekten sind potentielle Schädlinge und Maden bzw. Raupen fressen entweder Wurzeln oder Blätter. Wenn es sich nicht um Stubenfliegen oder bekanntermaßen fleischfressende Insekten handelt, dann ist Vorsicht geboten.
Es geht nicht um die einzelne Larve oder das einzelne saugende Insekt. In der Regel legen Insekten Hunderte Eier, aus denen Larven schlüpfen. Eine ganze Armee von Schädlingen befüllt dann die Pflanze, die sich gegen den Ansturm kaum wehren kann.
Wenn sich Würmer oder Larven über die Wurzeln hermachen, dann ist in der Regel keine Hilfe mehr möglich. Darum sollte jeder Befall möglichst schnell und zielgerichtet angegangen werden.
Am besten ist es auch hier, wenn nach Möglichkeit vorgesorgt wird. So ist das Erdreich nicht zu nass zu halten, das entzieht Schädlingen, die ihre Eier in das Erdreich legen (z. B. Trauermücken), die Vermehrungsgrundlage. Gegen Blattläuse hilft regelmäßiges Abspülen und gegen weiße Fliegen, die eigentlich Blattläuse sind, helfen - wie bei allen fliegenden Insekten - Klebefallen.
Schlimm wird es, wenn die Wurzeln von Schädlingen befallen sind, oft ist dann die Pflanze verloren. Bei starkem Befall mit Insekten aller Art helfen meist nur geeignete, biologisch abbaubare Insektizide (Insektentötendes Gift).
Selbstverständlich sollen befallene Pflanzen isoliert werden, damit die Schädlinge nicht auf andere Pflanzen übergreifen. Sogar wenn Insektizide verwendet werden, ist dies sinnvoll. Oft genug vergehen zwischen der Eiablage und dem Schlüpfen des sichtbaren Insekts mehrere Wochen, in denen sich der Züchter sicher fühlt. Ein Befall mit Insekten ist daher eine ernste Bedrohung, die umgehend und konsequent angegangen werden soll.
Das ist meist ein Grund zur Freude. Diese Tiere werden nämlich zuverlässig alle Schädlinge wegfressen, die sich an den Pflanzen niedergelassen haben. Dennoch kann es sein, dass im Erdreich weitere Larven leben, die Pflanze ist daher zu isolieren.
Verkrüppelungen weisen oft auf einen Befall hin. Wer den Geschmack von geplatzten Insekteneiern mag, oder das feine Aroma eines Chitinpanzers liebt, dem ist der Genuss unbenommen. Selbst wenn es keine Insekten sind, die für die Missbildungen verantwortlich sind, dann verändert der muffige Geschmack von Pilzen in der Regel das Aroma zum Schlechten.
Lange Rede kurzer Sinn: Verkrüppelte Pflanzenteile sind nicht für den Verzehr geeignet.
Schnecken ernähren sich von Pflanzenteilen. Frischer Salat, knackige Triebe und junge Blüten sind ihre Lieblingsspeise. Allerdings sind Schnecken im Verhältnis zu Insekten bei größeren Pflanzen harmlos. In der Regel reicht es aus, die Tiere mit der Hand von den Blättern zu entfernen.
Das kommt auf den Befall an. Spinnmilben können einfach abgespült werden, Pilze hingegen nicht. Auch bei Trauermücken hilft Wasser nur wenig, weil die Gefahr durch die Larven im Erdreich entsteht. Generell soll ein Insektizid auf biologischer Basis bereitstehen, um schon beim ersten Anzeichen eines Befalls handeln zu können.
Bei Pilzbefall reicht es gelegentlich aus, die befallenen Pflanzenteile großzügig zu entfernen, ein Fungizid ist nur bei hartnäckigem Befall nötig. Dieser entsteht dann, wenn der Aufzuchtraum zu feucht ist.
Spinnen, Ameisen, Raubmilben und Wespen sind die bekanntesten natürlichen Feinde von saugenden und laubfressenden Insekten. Leider bekämpft keines der Tiere alle Schädlinge. Dazu sind diese Tiere zum Teil störend. Wer mag schon ein Wespennest im Gewächshaus haben oder Spinnennetze an seinen Blüten sehen?
Allerdings sind beim Outdoorgrowing all diese Nutztiere sehr willkommen. Kein Züchter sollte deshalb diese Tiere außerhalb der eigenen vier Wände bekämpfen.
Weil ja grundsätzlich nur schnell abbaubares Gift verwendet werden soll, macht diese Maßnahme keinen Sinn. Allerdings helfen Klebefallen einen möglichen Angriff fliegender Insekten zu stoppen. Dazu zeigen sie an, welche Insekten Interesse an den Pflanzen haben und wie groß der mögliche Druck ist.
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