FAQ

Allgemeine Fragen

In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf Fragen rund um das Thema Beleuchtung.

Das ist je nach Lampe und Watt-Zahl unterschiedlich. Bitte entnehmen SIe diese Details den jeweiligen Produktbeschreibungen in unserem Shop.

Unsere Lampen sind für die Aufzucht aller Grünpflanzen gleichermaßen gut geeignet. Wir wissen aber, dass manche unserer Kunden auch in Deutschland verbotene Pflanzen mit dem bewährten Licht unserer LED-Speziallampen aufziehen. So sehr wir uns der geltenden Rechtsprechung verbunden fühlen, so wenig sehen wir uns in der Lage, einen missbräuchlichen Einsatz zu unterbinden.

Selbstverständlich züchten wir keine in Deutschland illegalen Pflanzen und sind darum auch nicht in der Lage, den bestehenden Bedarf an Rauschhanfprodukten zu decken. Dazu ist uns die Anonymität unserer Kunden wichtig. Wir werden daher ohne richterliche Anordnung keine Daten je welcher Art weitergeben.

Derzeit erfahren nur unsere Mitarbeiter von Ihrer Bestellung. Die Verpackung ist neutral und unauffällig, so dass weder das beauftragte Transportunternehmen, noch der Zusteller, auf den Inhalt schließen können. Die von Ihnen übermittelten Daten werden lediglich intern verwendet und nicht an Dritte übermittelt. Allerdings sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, aufgrund eines richterlichen Beschlusses Daten an die Polizei oder die Staatsanwaltschaft weiterzugeben. In unserer zehnjährigen Firmengeschichte war dies bislang allerdings noch nie der Fall.

Wir geben uns viel Mühe, die angegebenen Daten so realistisch wie möglich zu halten. Leider sind oft selbst die Hersteller der LED’s nicht in der Lage, korrekte Werte anzugeben. Darum haben wir alle Leuchten selbst vermessen und die von uns ermittelten Werte angegeben. Diese sind im Rahmen der üblichen Toleranzen zutreffend und können zum Vergleich mit anderen LED-Pflanzleuchten herangezogen werden.

Für gute LED-Pflanzlampen kann ein Wert um die 1,2 µmol/s photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) je Watt Aufnahmeleistung angesetzt werden. Hervorragende Leuchten leisten bis zu 1,8 µmol/s pro Watt Aufnahmeleistung. Analog dazu werden zwischen 40 und 100 Lumen Licht im für den Menschen sichtbaren Bereich je Watt emittiert, allerdings schwankt diese Angabe je nach verwendetem Spektrum naturgemäß sehr stark und ist daher nur als grobe Orientierung gedacht. Jeder Wert, der deutlich über den hier aufgeführten Angaben liegt, ist mit dem derzeitigen Stand der Technik nicht realisierbar und daher schlichtweg gelogen.

Fragen zur Beleuchtung

In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf Fragen rund um das Thema Beleuchtung.

Mittlerweile ist die Entwicklung von LED’s so weit fortgeschritten, dass diese herkömmliche Lösungen komplett ersetzen. Eine Beleuchtung mit LED-Speziallampen ist günstiger, langlebiger und bringt deutlich höhere Erträge bei gleicher Aufnahmeleistung.

Genau genommen gibt es nur ein Szenario, in dem der Einsatz dieser Leuchten noch Sinn macht. Weil diese Lampen neben Licht auch sehr viel Hitze abgeben, ersetzen sie die Heizung in kalten, unbeheizten Räumen. Allerdings sind diese Anlagen durch Wärmebildkameras gut aufzuspüren. Sie sollten daher nicht in Räumen, die ungenügend wärmeisoliert sind, betrieben werden. Solche Orte sind z. B. Speicher, Schuppen oder Gartenhäuser.

Von allen möglichen Varianten zur Beleuchtung einer Pflanzenaufzucht ist diese am schlechtesten. Eine herkömmliche Glühlampe emittiert rund 15 Lumen bzw. 0,25 µmol/s photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) pro aufgenommenes Watt Leistung. Das ist mindestens um den Faktor sechs schlechter, als wie bei Metalldampflampen oder LED-Spezialleuchten. Um eine moderne LED-Speziallampe mit 100 Watt Aufnahmeleistung durch Glühlampen zu ersetzen, müssten diese insgesamt mindesten 720 Watt Aufnahmeleistung haben.

Diese Leuchten waren bis vor kurzem die günstige Alternative für Einsteiger. Heute aber haben sie sich auch überholt und sind höchsten für Kleinstanlagen akzeptabel.

Das Gegenteil ist der Fall. Aufgrund der fortgeschrittenen Technik sind LED-Leuchten die bessere Wahl. Weil wir unseren Kunden Produkte von bester Qualität bieten möchten, haben wir lediglich moderne LED-Spezialleuchten im Sortiment.

Das ist eine Sache der Wirtschaftlichkeit. Wurde die Anlage gerade erst installiert und ist der Strom günstig, dann ist ein Austausch erst nach dem Ausfall der bestehenden Leuchten sinnvoll. Besteht jedoch ein gewisser Kostendruck, dann lohnt sich das Nachrechnen. Dazu ein Beispiel:

Ein Züchter hat eine neue Installation mit vier 600 Watt starken Metalldampflampen. Der Strompreis liegt bei 25 Cent je Kilowatt und die Lebensdauer der Lampen ist mit 20.000 Stunden angegeben. Die Anschaffungskosten sind mit rund 150,- Euro je Leuchte moderat.
Eine hochmoderne LED-Pflanzleuchte, die eine ähnlich hohe photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) wie die Metalldampflampe emittiert, nimmt rund 250 Watt auf und kostet etwa 800 Euro, ein stolzer Preis.
Lampen dieser Leistungsklasse machen eine Ernte von rund 50 Gramm je Monat möglich. Wird nun jedes Gramm mit 2,50 Euro Verkaufswert angesetzt, dann ist die Rechnung recht einfach. (Weil die Energiekosten ja wirklich fast 100% der anfallenden Kosten ausmachen, wird in Folge nicht auf die Kosten für Wasser, Düngung und eine mögliche Begasung eingegangen.)

Pro Jahr werden mit der alten Installation (vier Leuchten a 12 Monate) 2.400 Gramm geerntet, das entspricht einem Marktwert von 6.000,- Euro. Demgegenüber stehen Stromkosten von 3.500,- Euro (2.400 Watt mit je 16 Stunden Brenndauer täglich), das ist kein Pappenstiel!
Bei den LED-Lampen ist die Erntemenge gleich, aber sie verbrauchen nur Strom für rund 1.450,- Euro. Fallen nun nach etwa 3,5 Jahren die Metalldampflampen aus, dann haben diese in der Zeit etwa 12.250,- Euro Betriebskosten verursacht, die LED-Leuchte hingegen nur 5.075,- Euro. Der Gewinn liegt also bei den herkömmlichen Lampen bei 8.750,- Euro (21.000,- Euro Einnahmen bei 12.250,- Euro Stromkosten) und bei der modernen Leuchte 15.925,- Euro (Gleiche Einnahmen aber nur 5.075,- Euro Stromkosten). Diese Differenz von 7.175,- Euro reicht sicher aus, um die zusätzliche Investition von 2.600,- Euro (3.200,- Euro Anschaffung LED-Lampen minus 600,- Euro Anschaffung Metalldampflampen) für hochmoderne Leuchten zu rechtfertigen.

Dazu kommt die lange Lebensdauer, die bei LED-Lampen mehr als 50.000 Stunden Betriebsdauer beträgt. Nach einem Zeitraum von über sieben Jahren müsste der Liebhaber von Metalldampflampen seine Leuchten abermals komplett erneuern, was die Kosten dann alles in allem um runde 1.200,- Euro zusätzlich erhöht.

Es kann festgehalten werden, dass selbst bei neuen Anlagen ein Wechsel zur LED-Technik sinnvoll ist. Wer kaufmännisch rechnet, wird seine alten und neuen Metalldampflampen so schnell wie irgend möglich gegen moderne LED-Spezialpflanzleuchten tauschen.

Wer nur wenig und zu Hobbyzwecken anbaut, den wird der finanzielle Mehraufwand nicht stören. Ob seine Kräuter nun viel oder wenig kosten, sie sind selbstgezogen und gut ist.
Allerdings wird bei einem Verbrauch von etwa einem Gramm täglich die Rechnung spannender. Um diese Menge sicherzustellen, ist als Minimum eine LED-Leuchte mit 200 Watt Aufnahmeleistung oder eine 400 Watt starke Metalldampflampe nötig. Schon bei diesem kleinen Garten rentiert sich eine LED-Pflanzleuchte binnen weniger Monate.

Diese Rechnung ist nicht einfach und muss für den jeweiligen Fall neu aufgesetzt werden. Zwar ist die allerneueste Technik deutlich effizienter, aber der Unterschied ist bei weitem nicht so gravierend wie bei Metalldampflampen.

Angenommen, es sind Leuchten mit rund 350 Watt Aufnahmeleistung im Einsatz. Eine Umrüstung auf die neueste Qualität kostet rund 1.200,- Euro, erhöht aber die Erntemenge um 40%.

Mit der alten Leuchte können etwa 60 Gramm monatlich geerntet werden, das ist die untere Grenze in dieser Leistungsklasse. Werden nun mit der neuen Lampe 84 Gramm im Monat aufgezogen, entspricht das bei einem Marktwert von 2,50 je Gramm 60,- Euro, die monatlich mehr erwirtschaftet werden. Das entspricht dann binnen 20 Monaten dem Anschaffungspreis der neuen Installation.

Rein rechnerisch wäre es tatsächlich sinnvoll, sofort nach der Erhältlichkeit einer modernen Leuchte diese einzusetzen. Dazu muss lediglich die Betriebsdauer lang genug sein, um die neue Leuchte zu amortisieren. Sogar wenn die Lampe älterer Bauart gerade erst eingetroffen ist, wäre es lohnender, diese nicht in Betrieb zu nehmen, sondern diese gleich durch eine modernere LED-Leuchte zu ersetzen.

In unserem Beispiel werden über die Lebensdauer der neuen LED-Leuchte 60,- Euro pro Monat mehr erwirtschaftet. Bei rund 50.000 Stunden Betriebsdauer sind das über 5.760,- Euro, die mehr eingenommen werden. Abzüglich der Anschaffungskosten also satte 4.560,- Euro.

Natürlich ist dies ein extremes Beispiel, 40% Leistungsunterschied sind eine Menge. Damit jeder selber rechnen kann, hier die Formel:

(Kaufpreis der Leuchte * 100) / (Leistungsunterschied in Prozent * Momentane monatliche Erntemenge * Marktpreis) = Monate bis zur Amortisierung.

Dazu ein Beispiel. Die neuen Leuchten kosten 2.400,- Euro und bislang wurden monatlich 150 Gramm geerntet. Der Unterschied in der Leistung bei gleicher Leistungsaufnahme beträgt 15%. Wie lange dauert es, ehe die Anschaffung sich rentiert?

(2400 * 100) / (15 * 150 * 2,5) = 42,666

Die Anschaffung der Leuchte hätte sich also nach Ablauf des 43. Monats gelohnt. Ganz anders rechnet es sich aber für Kleingärtner. Hier kosten die neuen Lampen nun 440,- Euro, die Ernte lag bislang bei 20 Gramm im Monat, immerhin.

(440 * 100) / (15 * 20 * 2,5) = 58,666

Hier sind es fast 60 Monate, ehe die neue Pflanzleuchte sich lohnt, eine ganz andere Dimension. Betrachten wir als Letztes den Hobbybereich. Hier werden mit bescheidenen 50 Watt gerade einmal 7,5 Gramm monatlich geerntet. Die neue Leuchte soll zwar nur 200,- Euro kosten, aber das ist relativ viel Geld im Verhältnis zur Erntemenge.

(200 * 100) / (15 * 7,5 * 2,5) = 71,111

Interessant wird die Rechnung für den Hobbyzüchter, wenn er den Marktwert der Ernte auf den regulären Straßenpreis, meinetwegen 10,- Euro, anhebt.

(200 * 100) / (15 * 7,5 * 10) = 17,777

Keine anderthalb Jahre und die neue Lampe rechnet sich! Da lacht doch das Herz, oder?

Fazit

Für Hobby- oder Gelegenheitszüchter lohnt sich der Umstieg nur in bestimmten Fällen. Wer allerdings regelmäßig große Mengen anbaut und zudem sehr alte LED-Pflanzleuchten benutzt (Leistungsdifferenz über 30%), der ist gut damit beraten, seine Installation auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Im Zweifelsfall nutzt er die angegebene Formel, um sich zu orientieren.

Für einen Vergleich von Pflanzleuchten wird meistens die photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) herangezogen. Anbieter, die es ehrlich meinen, geben diese in µmol/s an. Fehlt die Angabe, dann lohnt sich die Umrechnung der dann meist angegebenen Leistung in Lumen. Dies ist zwar nur annähernd möglich, aber als Richtwert durchaus akzeptabel.

Hier die Faktoren für gängige Leuchten:

  • Natrium-Hochdruckdampflampe: 80
  • Metallhalogen-Dampflampe: 70
  • Metalldampflampen allgemein: 75
  • Leuchtstoff- und Energiesparlampe, warmweiß: 75
  • Leuchtstoff- und Energiesparlampe, kaltweiß: 70
  • LED-Spezialpflanzlampe: 30

Wird die Leistung einer Natrium-Hochdruckdampflampe mit 120 Lumen pro Watt angegeben, dann liegt ihre photosynthetisch wirksame Strahlung bei 1,5 µmol/s pro Watt (120 / 80). Bei einer LED-Speziallampe, die lediglich 60 Lumen je Watt vorzuweisen hat, sind aber 2,0 µmol/s pro Watt PAR verfügbar (60/30), also ein deutlich hoher Wert! Dazu kommt, dass einige Pflanzen eine ausgesprochene Grünlücke haben. Damit ist gemeint, dass selbst die angegebene photosynthetisch wirksame Strahlung nicht vollständig zum Wachstum verwendet werden kann. Dies ist auch der Grund, warum Metalldampflampen in der Praxis so schlecht abschneiden. Sie emittieren zwar viel Licht, aber die Pflanze kann dieses Licht nicht verwerten.

Leider ist das nicht möglich. Pflanzen benötigen Licht, manche sogar sehr viel Licht. Unter 100 µmol/(s•m2) entwickeln sich manche Pflanzen kaum. Das entspricht in etwa der Leistung einer LED-Pflanzlampe von 50 Watt, die eine Fläche von einem halben Quadratmeter ausleuchtet. Jede noch schwächere Beleuchtung wird dazu führen, dass sich die bestrahlten Pflanzen deutlich schlechter entwickeln.

Als Faustregel für die zu erwartende Ernte gilt, dass bei LED-Leuchten je Watt Aufnahmeleistung ein Gramm alle sechs Monate pro Pflanze geerntet werden können. Allerdings kann dieser Wert je nach Sorte und sonstigen Rahmenbedingungen auch abweichen, meist nach unten.

Etwas Geld muss schon aufgebracht werden, wenn eine Pflanze im Innenraum aufgezogen werden soll. Bei Hobbylösungen kosten die nötigen Leuchten allerdings schon viel Geld, ab 250,- Euro sind akzeptable Lösungen erhältlich.

Wer aber mit wenig Ertrag zufrieden ist, für den gibt es eine sehr günstige Lösung für eine einzelne Pflanze, die Röhrenmethode.
Dazu wird ein Zylinder aus weißem Papier mit einem Durchmesser von ca. 30 Zentimetern geformt. Die Höhe sollte etwa ein Meter betragen, mehr ist nicht nötig. Alternativ können natürlich auch ein kleines Fass oder zwei hohe Eimer genommen werden. Wichtig ist nur, dass die Seitenwände reflektierend sind. Die Wände dieser Röhre werden mit handelsüblichen LED-Lichterketten beklebt, 40 bis 50 Watt Aufnahmeleistung reichen aus. Eine kleine Zeitschaltuhr sorgt für die korrekte Beleuchtungsdauer, bei selbstblühenden Sorten (empfohlen!) wird diese über die gesamte Wachstumsphase bei 16 Stunden gehalten.
Als Letztes kommt in die Mitte der Röhre ein Blumentopf mit einer einzelnen Pflanze. Diese wird sich relativ gut entwickeln und am Ende etwa 15 bis 30 Gramm Ertrag liefern.

Günstiger geht es nicht, wirklich. Und wenn die Röhre aus durchscheinenden Blättern geformt ist, wird sie sich zum echten Blickfang entwickeln. Die Schatten, die durch das Papier scheinen, werden mit dem Wachstum der Pflanze immer interessanter.